Atelier Knorr-Kleine


Malerei der Farb- und Formästhetik
- Bilder der Harmonie -
Es ist eine Herausforderung für alle, die sich mit den Grundlagen und den Aufbau bildharmonischer Gestaltungen in der Malerei befassen. Immer schon haben Künstler danach gestrebt, das ideale Harmonie-Bild in Farben und Formen zu malen. Sie haben dabei die Gesetzmäßkeiten erforscht, die harmonische Bilder zum Ausdruck bringen.
Aufgabe sollte es sein, die Grundlagen der objektiven und subjektiven Harmonie von Formen und Farben zu erlernen und durch individuelle Malereien zum Ausdruck zu bringen. Wesentliche Aspekte, z.B. die Farbakkordik, die Farbkontraste, aber auch die chromatischen Formbeziehungen, die den harmonischen Aufbau der Bildgestaltung prägen, sind besonders wichtig.


Harmonie, aus dem Griechischen kommend :
harmonia = Fügung, Einklang.
Symmetrie = Ebenmaß, harmonischer Aufbau.

Etwas als harmonisch zu bezeichnen ist dann sinnvoll, wenn durch Vergleichen im Aufbau verschiedener Elemente ein Einklang feststellbar ist. Wenn zum Beispiel eine Bild-Komposition so zusammengestellt ist, dass Überein-stimmungen der einzelnen Bildelemente erkennbar sind, dann spricht man von Bildharmonie.
In der Musik wird durch die Harmonielehre der Aufbau von Tönen und Zusammenklängen durch ein theoretisches System begründet und hörbar zum Ausdruck gebracht. Ebenso gibt es in der Bildenden Kunst eine Kompositionslehre, mit der sich Farb- und Formharmonien gestalten lassen.
Mit Hilfe der Farbenlehre können harmonische Farbklänge sowohl nach subjektiven als auch nach objektiven Gesichtspunkten gestaltet werden.
Zum Beispiel: durch Farbkontraste, chromatische Farbgestaltung, Farbakkordik, usw. Auch die Wirkkräfte der Farben (Farbästhetik) werden durch psychologische und physiologische Farbwirkungen zum Ausdruck gebracht.


Aquarell - A. Knorr-Kleine

Ebenfalls sind Formenklänge nach unterschiedlichen Aspekten durch eine Formenlehre harmonisch gestaltbar.

Aquarell -H.W. Knorr

Zum Beispiel: sind biomorphe (aus dem Leben gewachsen) Formen in der Natur fast immer harmonischer Art. Sie sind Formzusammenstellungen aus gleichem oder verwandtem Aufbau. Immer sind Ordnungs- und Gesetzmäßigkeiten vorhanden, die im Vergleich durch Kontraste auffallen oder ähnlich sind.
Auch der Mensch besitzt die kreative Fähigkeit, virtuelle Formen zu kreiren, die harmonisch oder disharmonisch sein können. Einerseits kann er sie aus der Natur heraus lesen, andererseits aber auch eigenständig schaffen. In der bildnerischen Gestaltung gibt es eine Vielzahl von Kriterien, mit denen harmonische Farb- und Formgestaltungen möglich sind.
Ob nun dabei im abstrakten, expressiven oder auch naturalistischen Sinne gestaltet wird, bleibt dem Schaffenden überlassen.

Einige Arbeiten von Schülern

Sie veranschaulichen in Kurzform subjektive und objektive Farb- und Formkriterien mit
unterschiedlichen farbharmonischen Aspekten, Farbakkordik, Buntheitskontrast usw.

Diese Bilder wurden uns freundlicherweise von Schülern des Seminars zur Verfügung gestellt.
"Bilder der Harmonie" vom 19.-23.5.2004 Malakademie Steinfeld / Eifel


Else Monnet - Acryl - 2004


Else Monnet - Acryl - 2004


Maja Körmendy - Acryl - 2004

 


Diese Bildkomposition ist in der Anlage nach naturalistischen Aspekten aufgebaut. Sie stellt eine Figur in einer Felsenschlucht dar. Die Farbwirkung entsteht wesentlich durch den Qualitätskontrast (leuchtend-stumpf).

 


Renate Döbbelin - Acryl - 2004


Das Bild beschreibt eine subjektive Farbharmonie mit abstrakten, modellierten Formflächen. Der Farbklang besteht überwiegend aus warmen, chromatischen Farbtönen.

 


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©  Atelier Knorr-Kleine  -  Mönchengladbach 2000  -  Stand: 26-Feb-2012

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