Atelier Knorr-Kleine


Landschaftsmalerei
als Spiegelbild geistiger, seelischer und ästhetischer Wahrnehmung.
Um Landschaft malen zu können, muss man ihren komplexen Aufbau der Farb-, Form- und Raumgestaltung (Erscheinungsbild der Natur) verstehen lernen.


"Eifel - Gebirgslandschaft mit Person "
Acryl - 80x60 -
2005
H.W. Knorr

Es gibt viele Betrachtungen zur Landschaftsmalerei und sie hinterläßt eine abwechslungsreiche Geschichte. Von der naturalistischen zur expressionistischen bis hin zur gestischen und abstrakten Darstellung ist alles möglich. Landschaft ist aus der Sicht der ästhetischen Wahrnehmung gesehen "betrachtende Natur". Nur mit welchen Augen sie betrachtet wird, bestimmt die Haltung, die man ihr gegenüber einnimmt. Dies ist nachzuvollziehen, wenn z. B. ein praktischer Mensch sie rein aus dem Nützlichkeitsaspekt heraus betrachtet, im Vergleich zum ästhetischen Menschen, der sie als Landschaft wahrnimmt, um in ihr Wohlgefälliges, Erfreuendes, Stimmungsvolles, Beschauliches und Besinnliches zu erfahren. Er nimmt sozusagen kontemplativen Kontakt mit der Natur auf, was in der chinesischen Landschaftsmalerei ein bedeutsamer Aspekt ist.

" Wanderung - eine Ruhepause"
Acryl - 100x80 -
2005
H.W. Knorr

 


"Landschaft"

Acryl - 150x120 -1994
H.W. Knorr

Der Begriff Landschaftsmalerei bezeichnet vor allem eine besinnliche Haltung zur Natur mit ihren vielfältigen, stimmungsvollen Aspekten. Aus dieser Einstellung entwickelten sich die verschiedensten Arten der Landschaftsmalerei mit der Intention, ihre vielfältigsten Aspekte in formaler und farblicher Hinsicht und in ihrer Erlebbarkeit zu veranschaulichen. Besonders im 19. Jahrhundert wurde der Aspekt der kontemplativen Landschaft hervorgehoben (siehe Romantik, Schule von Barbizon, Impressionismus, usw.: Caspar David Friedrich, William Turner, John Constable, Carl Gustav Carus, Camille Corot, Jean-Francois Millet; einige Künstler von Worpswede: Fritz Mackenson, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und die vielen nichtgenannten Schulen und Künstler).


"Landschaft mit Wesen"

Pastell - 60x45 -
1994
H.W. Knorr
 

"Weiße Kapelle"
Acryl - 60x80- 1996
A. Knorr-Kleine

Vergleichsweise begannen in China schon im 4. bis 5. Jahrhundert die Künstler die Natur um ihrer selbst willen darzustellen, bis sie im 11. bis 12. Jahrhundert eine höchste Vollkommenheit erreichte. Besonders die Landschaftsmalerei erblühte zu einer unvergleichlichen Meisterschaft. Das Bestreben, sowohl in der asiatischen als auch in der europäischen Landschaftsmalerei, zielte einerseits auf eine Ideallandschaft, andererseits ging es einfach um die Darstellung des Beschaulichen und Meditativen, um sich an ihr zu erfreuen.Wie jeder einzelne nun Landschaft wahrnimmt und interpretiert, ist von seinem Zugang zu ihr abhängig. Es gibt spektakuläre, auffällige, beeindruckende, aber auch stille Landschaften, deren Reiz sich erst in der näheren Betrachtung erschließt.



" Rote Wacholderlandschaft"

Acryl - 70x50 -
1978
H.W. Knorr

 
© - 2002:Text - H.W. Knorr, Bild - H.W. Knorr, A. Knorr-Kleine
   


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©  Atelier Knorr-Kleine  -  Mönchengladbach 2000  -  Stand: 26-Feb-2012

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