Atelier Knorr-Kleine




Eine Reise in das Nördlinger Ries ist ein sehenswertes und entdeckungsreiches Unterehmen. Es ist eines der weltweit interessantesten geologischen Strukturen – ein kreisrunder Meteoritenkrater von etwa 25 km Durchmesser. Durchflossen wird er von der Wörnitz, die bei Donauwörth in die Donau mündet. Auf etwa 410 – 430 m Seehöhe liegt der Beckenboden und der Kraterrand erreicht mehr als 500 m Höhe. Nach vielen unterschiedlichen Entstehungstheorien wurden erst 1961 durch wissenschaftliche Methoden von zwei amerikanischen Forschern, an Hand von Gesteinen, zwei besondere Modifikationen entdeckt, die nachweislich bestätigen, dass das Nördlinger Ries durch einen Meteoriteneinschlag vor etwa 14,8 Millionen Jahren entstand. Beim Einschlag entwickelten sich Temperaturen von mehreren 10000°C, die der Energie-Wirkung von 300000 Hiroshima-Atombomben entsprachen. Im Museum Nördlinger Ries wird ausführlich über die Entstehungsgeschichte berichtet. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert. Das landschaftliche Erscheinungsbild des Ries hat eine interessante Entwicklungsgeschichte und es zu durchstreifen ist sehr lohnenswert.

Blick auf die St.-Georgs-Kirche
in Nördlingen..

Der 90m hohe "Daniel", der Glockenturm von St. Georg, ist fast überall zu sehen.

 

Die begehbare Stadtmauer umgibt den ganzen historischen Ortskern.
Nördlingen ist der Mittelpunkt des Ries und eine ursprünglich römische, alemannische Siedlung, die erstmals 898 erwähnt wurde. 1290 wurde Nördlingen eine freie Reichsstadt. Sie besitzt heute noch eine völlig erhaltene und begehbare Stadtmauer. Mittelpunkt des historischen Stadtbildes

ist der 90 m hohe Glockenturm „Daniel,“ der spätgotischen Hallenkirche St. Georg, die etwa 1427 – 1505 erbaut wurde. Bemerkenswert sind die sehenswerten Fachwerkbauten aus der Spätgotik und Renaissance.


"Morgenstund hat Gold im Mund"

"an der Wörnitz"
Bleistiftzeichnung 2003 - H.W. Knorr

 

Wörnitz bei Harburg


"Harburg"
Bleistiftskizze 2003 - A. Knorr-Kleine

"Harburg"
Aquarell 2003 - H.W.Knorr

Entlang der romantischen Straße, an der idyllischen Wörnitz in Richtung Donau, kommt man an dem romantisch gelegenen Städtchen Harburg nicht vorbei. Auffallend ist die Burg Reichsburg aus dem Schwäbischen Haus der Hohenstaufen, die am Eingang zum Ries liegt. Die mittelalterliche Anlage stammt aus dem 11./12. Jahrhundert und ist ein sehenswerter Prachtbau.

"Friedhofskapelle in Holzkirchen"
Bleistiftzeichnung 2003 - H.W. Knorr

"Wallfahrtskirche Maria Brünnlein zum Trost" bei Wemding/Schwaben
Bleistiftzeichnung 2003 - H.W. Knorr


"Kirche von Wechingen"
Bleistiftskizze 2003 - A. Knorr-Kleine

 

Christgarten
Grab von Fürst v. Öttingen-Wallerstein

In Christgarten, einem Ortsteil von Ederheim, findet man noch heute die Ruinen eines Kartäuser-Klosters. Gegründet wurde es 1383 von Ludwig und Friedrich, Graf von Öttingen. Bis zum Jahr 1649 war das Gemäuer bewohnt. 1656 wurde der Glockenturm und im 18. u. 19. Jahrhundert weitere Gebäude abgebrochen. Von der Klosterkirche blieb einzig der Chor erhalten. Er wird z.Zt. als evangelische Kirche genutzt. Der "Scheuffelinaltar" kam in die Alte Pinakothek in München.

"Christgarten"
Bleistiftzeichnung 2003 - A. Knorr-Kleine



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© - 2002:Text - H.W. Knorr, Bild - H.W. Knorr, A. Knorr-Kleine

 


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©  Atelier Knorr-Kleine  -  Mönchengladbach 2000  -  Stand: 26-Feb-2012

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